Poetry

 

How can I say
how precious this is?
How deeply Life loves
when you allow to crack open?

How will you know
how wide are your wings
and gentle the wind
to the one who is broken?

While death is on its way
to bereave you of form
Love wants to love
No words need spoken

When will you see the innermost “me”
alive as the world  thru the light of your eyes?
Sun and moon are only your shadow
-
don’t hold the flood, leave all fear behind


No Other Ground

I wish I could tell
which were my darkest hours
and how even then trough the broken glass
were shining rays of light

“Those were happy times”, you might sigh
and wanting to remember
the colorful feathers when the burden seem
as un-lift-able as broken wings

Hold close to the center, my dear
folding around the edges
like tender meat leaning into the knife
and disappear

I wish I could let you know
that you are never lost
and when you stumble,
you simply fall, fall into God

There is no other ground

 

Unspeakable

To honor the unspeakable
– the silent face –
the moon tonight
shows up full and pale
inseparable from neither
earth or heaven
it is one spoon only
that feeds the entire world

 

When I was young,
Love was under the tree up on the field
Resting opposite my grand-ma’s house

Love was looking
At ant nests under stones
And brimming in the soup I liked to eat

Love was smiling
From the dog’s face opened wide
By its hanging tongue

I‘d find it bursting
Into butterflies sitting by the dozen
On a lilac in spring

Sometimes I wonder:
When exactly did love become a thing
Some thing between two: a me and a you?

 

Let it be simple
And the depth of Presence
Will permeate everything around you
No other gift has to be given to this world

 

One instant
The gaze of your eyes
And life dissolved
Sailing
And yet, nobody to glide
To surf this inner ocean
Sage without Name
You took me on this timeless flight
To where no words ever can arrive
One twinkle of your eyes
And the whole Universe
Became a smile

 

So…
“this is it”
we say –
and mean: the Infinite
as ripped-of trees stare naked
into the empty sky

the shape of your feet
appear humble and finite
in that virgin snow

every trace a miracle

and I wonder:
what does darkness mean other
than black exquisiteness
and luminosity of Mind?

 

[German Poetry]

 

Gott so viele Jahre
Des Suchens, Sehnens, und nicht Finden
Des nicht mehr Habens als nur meiner Selbst
Und das Treiben einer unbestimmten Frage

Gott so viele Jahre
Des Kommens, Gehens, und nicht Rasten
Des Sprunges in die Leere mit der unbenannten Hoffnung
Dass da mehr sei, als nur Form und Namen

Erst als ich des Lebens gaenzlich muede
Nicht mehr wusste, glaubte, oder hoffte
Nur noch den Schmerz des Zweifels in mir spuerte
Fand die Wahrheit schliesslich mich

Still und fern von grossen Taten
Verschluckte sie das Ich des Suchers –
Gab so die Antwort
Auf die letzte meiner Fragen

 

Waerme, die in sich sanft zerfliesst
Jede Faser dieses Seins umschliesst
Herz, das nichts mehr Fremdes kennt
Selbst Heimatlosigkeit ein Zuhause nennt

Wie jedes Staubkorn, das im Zwielicht tanzt
Vom Einfall des Sonnenstrahls erfasst
So bleibt auch von hier
kein Geheimnis ungesagt

Und doch ist es Unschuld, die nichts weiss oder sucht
Wundersame Reise, die bewegungslos
Zeitlosigkeit, die im Zeitlichen vibriert
Freiheit, die wie ein Vogel sich selbst im Firmament verliert

 

Wundersames Elixier
Naeher als der Atem noch
Jenseits von Form und Farbe
Doch ist da nichts, was nicht von mir
Ich selbst trag keinen Namen
Alles ist – und gut so, wie es ist
Nur Gedanken zeichnen Grenzen
Meine Freiheit hat kein Gesicht

 

Wo kommen bloss all die Traenen her?
Tief in mir lacht es laengst
Denn Gott hat sich in mir wiedergefunden
Draussen ist der Himmel schwer
Selbst das Meer hat seine Farbe eingetauscht
Und es ist so eine Zeit
In der nie beweinte Wunden sich erloest wissen wollen

Wo kommen bloss all die Traenen her?
Doch brauch ich die Geschichten gar nicht mehr wissen
Sitze nun still, waehrend die Stuerme in mir toben
Da, wo einst Flicken in der Seele
Webt jetzt Freiheit
Sachte und mit lichtem Faden
Einen wundersamen Teppich

 

Weit hinauf, moecht ich manchmal steigen
Auf die hoechsten Daecher oder Gipfel
Um in diese Welt zu schreien
Was doch unsagbar, da unteilbar ist

Ich moecht so gern erzaehlen
Von dieser Freiheit und der Ekstase des Seins
Doch mein ich nicht das Leben, das ihr seht
Sondern das, was formlos ist und nie vergeht

Das scheinbare Auf und Ab aller Dinge
Die heut Freude sind und morgen Leiden
Sind Ausdruck, Spiel, und Spiegel dieses Einen
Das Alles ist, und nichts verschmaeht

Anfangs scheint es schwierig zu entdecken
Denn man kann’s nicht hoeren, tasten oder schmecken
Auch kann der Geist es nicht erfassen
Weil dessen Natur sind die Grenzen und die Masse
Und das Benennen von dem, was kommt und geht-
Doch das Unnennbare, das alles beseelt
Kennt kein Anfang und kein Ende
Ist unberuehrt von Raum und Zeit – von Dualitaet

Willst du dein wahres Wesen kennen
Lass Geist und Sinne einen kurzen Moment ruhn
Und dich fallen in die Leere jenseits der Gedanken
Wo Abstand ist von allem Suchen und Tun

Und hier, jetzt – in der Praesenz dieser Stille
Wo du zur Antwort wirst auf all deine Fragen
Musst du nicht mehr nach dem Glueck jagen
Und erkennst, was du wahrlich bist:
Das Herz, die Mitte, die Mutter aller Dinge
Grenzenloses Sein und ewiges Nichts

 

Spiel von Licht und Schatten
Tanz von Tag und Nacht
Alles hat seine Stunde
Blutendes Herz, ueberschaeumendes Lachen
Grauer Regen, oder Bluetenmeer
Halte ein
Finde das, was bleibt
Und Schmerz der Vergaenglichkeit
Weicht einer unermesslichen Leichtigkeit
Ich bin: Stille, Frieden, Ewigkeit

 

Wolken
Koennen die Unerschuetterlichkeit eines Himmels nicht trueben
Was heute kommt, geht morgen vorueber
Blind lass ich mich treiben
Mein Wille im Weltenschoss